Mitarbeiterinterview – Projektleiter

 

 

1. ESA feiert heuer bereits 25-jähriges Bestehen – Dein Statement dazu:

A: Toll was hier aufgebaut wurde. Bei meinem Eintritt in die Firma hatte ich selbst noch im „Altbau“ am Standort Viehdorf, im Großraumbüro der Softwareentwicklung Platz genommen. Ich staunte immer bei den Erzählungen von früher, wo noch in einer Garage oder teilweise sogar unter freiem Himmel die Verteiler gebaut wurden. Und trotzdem wurden riesige Anlagen in Betrieb genommen, seien es Tunnelrotten oder auch Mischanlagen.

Dass eine Firma dann irgendwo doch relativ schnell zu 60 Mitarbeitern wächst, die wir ja jetzt schon seit einigen Jahren sind, das aber trotzdem mit allen Hoch und Tiefs gesund abläuft, braucht natürlich gewissermaßen eine straffe Struktur aus der Chefetage. Auch wenn man in jedem Unternehmen sicherlich viele Dinge anders machen könnte, gibt einem der Erfolg doch immer wieder recht. Vor allem wenn man die letzten 10 Jahre in der Wirtschaft so zurückblickt und was sich alles verändert hat, beziehungsweise wie schnelllebig das Geschäft wurde.

 „Ich denke, dass die Mitarbeiter in einem Unternehmen das wertvollste Gut sind …“

 

2. Du bist seit 2006 im Unternehmen – also feierst auch du heuer ein Jubiläum!
Erzähl uns doch, wie du damals zu ESA gestoßen bist!

A: Gleich nach dem Absolvieren des Grundwehrdienstes beim Bundesheer hatte ich die Möglichkeit bei einer Firma zu beginnen, bei der ich zuvor bereits einen Ferialjob absolviert hatte. Auf der Suche nach einem Arbeitgeber, wo ich zum einen natürlich meine Ausbildung nutzen kann, zum anderen auch mit anderen interessanten Bereichen in Berührung komme und vor allem viel mit Menschen in Kontakt bin, bin ich schließlich auf ESA gestoßen. Ich kannte vorher niemanden in der Firma, und bin eigentlich direkt durch die Jobsuche im Internet auf eine Stellenausschreibung aufmerksam geworden.

 

3. Welche war deine erste Anlage als Projektleiter? Woran erinnerst du dich im Besonderen?

A:  Neben diversen Kleinprojekten war mein 1. großes Projekt die Umstellung einer Mischerei in Trieben. Ich erinnere mich vor allem daran, dass ich beim Kunden sofort sehr vielen Entscheidungsträgern gegenübergesessen bin, und unser Umsetzungskonzept präsentieren und durchsetzen durfte. Mit dem Projektleiter und dem gesamten Projektteam des Kunden konnte ich sehr gut zusammenarbeiten, was schlussendlich auch das Gesamtergebnis bis jetzt noch zeigt.

„Ich staunte immer bei den Erzählungen von früher, wo noch in einer Garage oder teilweise sogar unter freiem Himmel die Verteiler gebaut wurden.“

 

4. Was gefällt dir an der Tätigkeit als Projektleiter am meisten? Was eher weniger?

A: Am meisten gefällt mir einfach die Tätigkeit mit den Kunden zu arbeiten, selbst wenn genau das nach anstrengenden Tagen, oder bei schwierigen Projekten auch am meisten an den Nerven zehrt. Aber im Grunde genommen arbeite ich gerne mit Menschen zusammen, und koordiniere auch intern gerne die Leute. Ich bilde somit die Schnittstelle zwischen Kunden, der eigenen Chefetage, den Projektmitarbeitern und den Lieferanten. Vor allem die Möglichkeit auch kaufmännisch im Unternehmen mitwirken zu können, und so auch für das Wohl des gesamten Unternehmens mitwirken zu können, ist sehr spannend.

Der Termindruck in Zusammenhang mit den Ressourcenstellen ist einer der Hauptpunkte, die im Projektgeschäft die meiste Belastung darstellen. Hinzu kommt der kaufmännische Druck, und auch immer wieder der Druck von „oben“, einerseits die Aufgaben richtig an die Mitarbeiter zu verteilen, oder sogar abzufangen, bzw. in erster Linie einmal für die notwendigen Voraussetzungen zu sorgen, um ein Projekt erfolgreich abwickeln zu können. Teilweise muss ich dann selbst in die Bresche springen, was irgendwie auch meine Doppelfunktion als Projektleiter und doch noch Softwarebetreuer von unseren altgedienten Softwaremodulen nach sich zieht.

 

5. Welches Projekt ist dir besonders positiv in Erinnerung geblieben?

A: Hier muss ich auf mein 1. Großprojekt zurückkommen, weil wir hier eine bzw. mehrere Lösungen für den Kunden gefunden haben, die bis jetzt sehr guten Anklang finden. Diese Lösungen waren aber auch für uns gewissermaßen Neuland, beziehungsweise wurden damals erst entwickelt. Auch das – zu Beginn eher skeptische – Anlagenbedienpersonal war im Nachhinein mehr als zufrieden. Das sind natürlich auch –  nach einer Inbetriebnahme einer Anlage – die Dinge die einen am meisten freuen, und dafür macht man seinen Job gerne.

 

6. Wo siehst du ESA in 10 Jahren?/ Was wünscht du dir für die nächsten Jahre?

A: Ich als Mitarbeiter und Projektleiter wäre froh, wenn wir gewissermaßen genauso weiterbestehen, beziehungsweise gesund weiterwachsen können, und das Arbeitsklima unter den Mitarbeitern weiter so gut bleibt. Ich denke, dass die Mitarbeiter in einem Unternehmen das wertvollste Gut sind.

 

 veröffentlicht am 15.03.2016