Mischen und Dosieren Exakt

Grundsätzlich findet das Dosieren überall dort statt, wo eine definierte Menge erzeugt werden soll.

Dies kann in jeder Branche bei jeglicher Anwendung vorgefunden werden.


Einige Beispiele

 

Dosierung von Schüttgütern

  • Verladung von Material in LKW, Eisenbahn, Schiff,…
  • Beschickung von Öfen (Biomassekraftwerk, Hochöfen,…)
  • Dosierung in Behälter (z.B. Zentrifugen zur weiteren Verarbeitung eines Stoffes)

 

Dosierung von Flüssigkeiten

  • Dosierung von Chemie zur Aufbereitung von Nutzwasser oder Abwasser, von ausgelöstem Zellstoff für Papiermaschinen
  • Dosierung von Prozess- oder Nutzwasser zur Bewässerung von Kompost
  • Dosierung von Maische in Gärsilos

 

Dosierung von gasförmigen Medien

  • Eindüsung von Luft in Gärsilos

 

Das Mischen und Dosieren beinhaltet alles angefangen von einfachen Anwendungen wie z.B. das Dosieren einer Flüssigkeit zur Aufbereitung von flüssigen Medien bis hin zum kompletten Mischen eines Rezeptes. Je nach Ausführung der Anlage kann dies von einem System, bei welchem elektrische Komponenten die Dosierung selbstständig ausführen, bis hin zum Automatisierungssystem mit kompletter Rezepturverwaltung und Anbindung an übergeordnete Warenwirtschaftssysteme reichen. Mit OPICOM haben Sie das perfekte System!

Die Begriffe Mischen und Dosieren unterscheiden sich in der Art der Anwendung. Beim Dosieren wird eine definierte Menge als Ergebnis zusammengeführt. Also nichts anderes als nach einem Rezept ein Produkt zu erstellen.

 

Für das Mischen von Medien wird als Vorgabe ein Rezept benötigt. In diesem Rezept sind die Artikel und deren benötigte Mengen angegeben. Im OPICOM (Order – Plan – Information – Control – Management – System, von ESA entwickelt) wird ein Rezept laut fixer Vorgabe ausgewählt und eingetragen bzw. von einem Warenwirtschaftssystem importiert. Es gibt also eine Vorgabe, Sollwert wie viel Masse in ein Objekt dosiert werden soll und einen Sensor, welcher die aktuelle Menge erfasst. Das Material wird in eine Waage dosiert, bis die Vorgabe mit dem tatsächlichen Wert übereinstimmt.

In OPICOM-System kann dann die Toleranz eingegeben und geändert werden, deren Größe variiert natürlich je nach Artikel und Mengeneinheit. Wir stimmen die Anlage genau ab. Der Umschaltpunkt für das Feindosieren wird eingegeben. Der Vorabschaltpunkt wird jedes Mal neu berechnet, da sich bei jedem Artikel, je nach Wärme/Kälte/Füllmenge der Silos, die Schüttgeschwindigkeit ändern kann.

Dies garantiert, dass die gewünschte Menge so genau wie möglich dosiert wird! In der Rezepturverwaltung kann eingegeben werden bzw. ist zugeteilt, welcher Artikel mit welcher Waage dosiert werden soll. Es ist genau festgehalten, in welchem Silo (mit ID-Nummer), was und wie viel enthalten ist.
Neben dem eigentlichen Rezept, das grundlegend immer gleich bleibt, werden Maschinenparameter konfiguriert, das sind spezielle Einstellungen für die Anlage. Es ist hinterlegt, was noch zum Rezept dazu kommt. Zum Beispiel sind hier die Chargengröße, Wasserzugabe, welcher Mischer wann gewählt werden soll, Mischzeiten oder/und Sollwertzeiten der Pumpen/Schnecken eingegeben.

In der Auftragsbearbeitung werden dann von der Rezepturverwaltung die Daten (Rezept, Maschinenparameter) – eben alle auftragsbezogenen Daten (von OPICOM) geladen und visualisiert. Hier kann alles noch mal kontrolliert und der Auftrag gestartet werden. Sie sehen ganz genau auf dem Bildschirm was wo gerade geschieht.

In den Behältern werden dann die benötigten Materialien laut Rezept dosiert. Von den Waagen kommen alle Artikel zum vorgegebenen Mischer. Darin werden diese vermengt und danach zur weiteren Verwendung abgefördert. Dies kann eine neuerliche Dosierung für einen nächsten Mischer, Pressung von Pellets, ein Lager oder eine Dosierung für eine Verladung oder Abfüllung sein.


In einem Reporting sieht man genau, was wann, in welcher Menge, durch wen gemischt wurde. Bei Klick auf Chargen sieht man alle Komponenten: Welche Artikel wann dosiert wurden und die genaue Ist- und Soll-Menge.