Die besten Innovationen aus dem Mostviertel – Schulen präsentieren ihre Entwicklungen

Die Veranstaltung zum Mostviertler Schul-Innovationspreis fand am 23. April bereits zum dreizehnten Mal statt. Viele außergewöhnliche Projekte aus 5 verschiedenen Schulen aus der Region wurden bei der ESA ELEKTRO AUTOMATION GmbH (Hauptveranstalter) eingereicht. Da im vergangenen Jahr die Preisverleihung pandemiebedingt kurzfristig abgesagt werden musste, durften die Schüler der besten elf Einreichungen heuer ihre Werke in einer Onlineveranstaltung der fachkundigen Jury präsentieren.

Das Projekt „innoHeal“ überzeugte dabei die gesamte Jury mit 3D-Technik hergestellten Schienen zur Behandlung von Verletzungen und Krankheiten. Die 4 Schüler aus der IT-HTL Ybbs erreichten mit ihrem Projekt den 1. Platz und sicherten sich somit das Preisgeld in der Höhe von € 3.000. Ziel der Diplomarbeit war es, den herkömmlichen Gipsverband durch eine auf den Patienten angepasste 3D-gedruckte Schiene, zu ersetzen. Das Team entwickelte eine Automatisierungssoftware, die den gesamten Prozess von Scan bis Druck in den Klinikalltag integrieren kann.

Über den zweiten Platz durften sich Hannah Döcker und ihre Team-KollegInnen freuen. Sie präsentierten eine moderne multimediale Webseite zum Thema Lehrberufe. Die Plattform richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren, die sich bei ihrer Berufswahl noch unschlüssig sind. Das Preisgeld von € 2.000 hat sich das Team mit diesem spannenden Projekt redlich verdient.

Die Drittplatzierten mit der Innovation „Optimierung eines Trokars für die minimal invasive Chirurgie“ haben mit ihrer dynamischen und sehr anschaulichen Präsentation unsere Jury begeistert. Die beiden Schülerinnen entwickelten einen Trokar Prototypen mit portablem Bildschirm und wurden mit einem Preisgeld von 1.000 € belohnt.

Sonderkategorie Umwelt und Tourismus

Zusätzlich zur Gesamtwertung gab es heuer eine Sonderwertung zum Thema Umwelt und Tourismus. Auch in dieser Kategorie wurden die besten 3 Plätze prämiert.

Das Team mit der Innovation „Vergleich von Toastungsparametern bei der Sojabohne“ sicherte sich in der Sonderwertung den 1. Platz. Die Schüler beschäftigten sich im Rahmen der Diplomarbeit mit der optimalen Einstellung der Toastungsparametern, um die österreichische Sojabohne bestmöglich als Futter- bzw. Lebensmittel einsetzen zu können. SchülerInnen der HBLFA Francisco Josephinum aus Wieselburg dürften sich auf ein Preisgeld in der Höhe von € 1.500- freuen.

Der zweite Platz ging an die Anlage zum Defolieren von Verpackungsholz. Das Ziel der Diplomarbeit bestand darin, eine Anlage zu entwickeln, die die Folie automatisiert, vollkommen und gesichert vom Holz trennt. Die Schüler ergatterten mit ihrem Projekt € 1.000 Preisgeld.

Das Projekt „Revived – Wir erwecken den Friedhof zum Leben“ wurde mit dem 3. Platz gekürt und mit 500 € belohnt. Die Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Neugestaltung eines Parks inklusive Ruheoasen als neuartige Bestattungsart sowie mit der Realisierung eines Markplatzes zur Vermittlung von Grabpflegedienstleistungen.

Zusätzlich erhielten die beiden Schulen der Siegerteams, die IT-HTL in Ybbs und das Francisco Josephinum in Wieselburg jeweils ein Preisgeld in der Höhe von € 1.000.